transportkoppeling.nl
start / edi-anbindung
EDI-Anbindung

EDI-Anbindung für Ihr TMS: Aufträge, Statusmeldungen und Rechnungen automatisch

Eine EDI-Anbindung automatisiert den Nachrichtenaustausch zwischen Ihrem TMS und Ihren Kunden, Transportunternehmen und Plattformen. Bestellungen, Transportaufträge, Statusmeldungen und Dokumente laufen automatisch durch – ohne Abtippen, ohne Fehler.

Unverbindlich · Antwort innerhalb eines Werktags

Was ist eine EDI-Anbindung?

Ihre Disposition spricht direkt mit der Ihres Kunden

EDI (Electronic Data Interchange) ist der standardisierte, automatische Austausch von Geschäftsnachrichten – Bestellungen, Transportaufträge, Statusmeldungen und Dokumente – zwischen Ihrem System und den Systemen Ihrer Partner in der Lieferkette. Keine E-Mails mit PDFs, die jemand abtippen muss, sondern Nachrichten, die direkt in beide Systeme eingelesen werden. Die Begriffe sind Ihnen neu? Schauen Sie in unser EDI-Glossar.

Wir konzipieren, entwickeln und betreuen diese Schnittstellen für Transport- und Logistikunternehmen. Sie arbeiten weiter mit dem TMS, das Sie kennen; wir sorgen dafür, dass es fehlerfrei mit dem Rest der Lieferkette kommuniziert.

Formate

EDIFACT XML CSV JSON BORD512 XLSX TEXT

Protokolle

AS2 SFTP OFTP2 SOCKET

Welche Nachrichten wir anbinden

  • Bestellungen & Auftragsbestätigungen (ORDERS, ORDRSP)
  • Transportauftrag & Frachtbrief (IFTMIN)
  • Statusmeldungen (IFTSTA)
  • Rechnungen (INVOIC)
  • Bestands- & Bewegungsmeldungen
  • Validierung & Fehlerberichte
Ergebnis

Weniger Fehler, kürzere Durchlaufzeiten und keine doppelte Erfassung – Ihre Disposition spricht direkt mit der Ihres Kunden.

Die Nachrichten in der Praxis

Welche Nachricht in der Transportkette welche Aufgabe hat

Im Transport dreht sich EDI um eine Handvoll fester Nachrichten. Jede gehört zu einem bestimmten Moment der Tour. So sieht die Kette aus, wenn ein Verlader ein Transportunternehmen beauftragt:

IFTMIN
Verlader → Transportunternehmen

Der Transportauftrag: Lade- und Entladeadresse, Zeitfenster, Packstücke, Gewichte, Referenzen und Besonderheiten wie ADR.

IFTSTA
Transportunternehmen → Verlader

Der Status der Sendung: geladen, unterwegs, zugestellt oder eine Abweichung – mit Zeitpunkt und gegebenenfalls dem Namen des Empfängers.

INVOIC
Transportunternehmen → Verlader

Die Rechnung, pro Tour oder pro Zeitraum, mit Positionen, die der Verlader automatisch mit seinen eigenen Aufträgen abgleichen kann.

ORDERS / ORDRSP
Kunde ⇄ Lieferant

Eine Bestellung und ihre Bestätigung, zum Beispiel zwischen einem Großhändler und seinem Lager.

DESADV
Lieferant → Empfänger

Das Lieferavis (ASN), damit das empfangende Lager weiß, was ankommt.

Nicht jeder Partner sendet EDIFACT. Viele Verlader arbeiten mit einem eigenen XML- oder CSV-Format, und im niederländischen Straßengüterverkehr ist zusätzlich das TLN-Format verbreitet (TLN ist der niederländische Branchenverband für Transport und Logistik). Für die Schnittstelle spielt das kaum eine Rolle: Wir übersetzen das Format des Partners in das, was Ihr TMS einlesen kann, und umgekehrt. Alle Begriffe finden Sie in unserem EDI-Glossar.

So funktioniert es

Ein Auftrag – vom Eingang bis zur Rechnung

Nehmen wir einen Verlader, der einem Transportunternehmen jeden Tag dreißig Transportaufträge schickt. Mit EDI läuft das so:

  1. 01

    Der Auftrag geht ein

    Das System des Verladers sendet eine IFTMIN per AS2 oder SFTP. Wir übersetzen sie in einen Auftrag in Ihrem TMS – mit dem richtigen Kunden, den richtigen Adressen und Zeitfenstern. Eine Änderung oder Stornierung aktualisiert denselben Auftrag.

  2. 02

    Die Disposition plant

    Der Auftrag steht sofort auf der Plantafel, ohne Abtippen. Stimmt etwas nicht, etwa eine unbekannte Adresse, wird das gemeldet, bevor die Tour startet.

  3. 03

    Die Statusmeldungen gehen zurück

    Lädt oder entlädt der Fahrer, geht automatisch eine IFTSTA an den Verlader. Er sieht in seinem eigenen System, dass die Sendung unterwegs oder zugestellt ist.

  4. 04

    Die Rechnung folgt von selbst

    Am Ende des Abrechnungszeitraums geht die Rechnung als INVOIC an den Verlader – mit Positionen, die genau zu seinen Aufträgen passen. Das erspart Diskussionen darüber, was gefahren wurde und was nicht.

EDI oder API?

Wann EDI, wann eine API

EDI und eine API erfüllen denselben Zweck: Sie tauschen Daten automatisch zwischen zwei Systemen aus – nur auf unterschiedliche Weise. EDI arbeitet mit festen, vereinbarten Nachrichten, die oft gebündelt im Batch verschickt werden. Eine API ist eine direkte Echtzeitverbindung, bei der ein System Daten beim anderen abfragt oder anliefert.

Wählen Sie EDI, wenn …

Ihr Partner es bereits nutzt, was bei großen Verladern, Handelsketten und Plattformen meist der Fall ist. Sie setzen dann auf einem bestehenden Standard auf, und der Partner muss nichts Neues entwickeln.

Wählen Sie eine API, wenn …

es schnell gehen muss, etwa wenn ein Status innerhalb einer Minute beim Kunden sein soll, oder wenn beide Systeme eine moderne API haben. Siehe API-Schnittstellen.

In der Praxis kombinieren wir beides oft: Aufträge eines Verladers per EDI, Statusmeldungen eines Subunternehmers über seine API – und alles landet an derselben Stelle in Ihrem TMS. Hat ein Kunde weder EDI noch API, geht es trotzdem: siehe Transportaufträge ohne EDI automatisch einlesen. Mehr zum Unterschied lesen Sie unter Was ist EDI?

Kosten und Projektdauer

Was eine EDI-Anbindung kostet und wie lange sie dauert

Eine ehrliche Antwort beginnt mit: Das hängt von einigen Punkten ab, die wir schnell geklärt haben. Eine Standardschnittstelle ist in der Regel innerhalb weniger Wochen live. Der Unterschied zwischen einer einfachen und einer großen Anbindung liegt fast immer in denselben Punkten:

  • Die Anzahl der Nachrichtenflüsse. Nur eingehende Aufträge sind weniger Aufwand als Aufträge, Statusmeldungen und Rechnungen in beide Richtungen.
  • Ob das Format des Partners einem Standard folgt. Eine IFTMIN nach einer gängigen Spezifikation ist schneller angebunden als ein eigenes Format ohne Dokumentation.
  • Was Ihr TMS einlesen kann. Ein Softwarepaket mit gutem Import oder einer API spart viel Zeit, siehe unsere Seiten zum Thema TMS und WMS verbinden.
  • Wie schnell Testnachrichten vorliegen. In der Praxis verzögert das Warten auf Testdaten eines Partners das Projekt am meisten, nicht die Entwicklung.
  • Betreuung nach dem Go-live. Wir überwachen die Schnittstelle und passen sie an, wenn ein Partner seine Nachrichten ändert. Damit ist die Schnittstelle Teil einer laufenden Vereinbarung, kein einmaliges Projekt.

Nach einem ersten Gespräch erhalten Sie von uns ein Angebot mit Festpreis für die Entwicklung – so wissen Sie vorab, woran Sie sind. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie unter Arbeitsweise.

Häufige Fragen

EDI-Anbindung kurz erklärt

Was ist der Unterschied zwischen EDI und einer API-Schnittstelle?

EDI arbeitet mit standardisierten Nachrichten, oft im Batch, und ist der Standard zwischen Verladern, Transportunternehmen und Plattformen. Eine API-Schnittstelle arbeitet in Echtzeit und in beide Richtungen. Oft kombinieren wir beides. Wir empfehlen, was zu Ihren Partnern passt. Mehr dazu unter Was ist EDI? Geht es um Touren, die Sie an Subunternehmer vergeben, siehe Anbindung von Transportunternehmen.

Funktioniert EDI mit meinem bestehenden TMS?

Fast immer. Wir binden standardmäßig Softwarepakete wie Mendrix, Transpas und Qargo an und entwickeln individuell, wo nötig.

Wie lange dauert eine EDI-Einführung?

Eine Standardschnittstelle ist in der Regel innerhalb weniger Wochen live. Zuerst erfassen wir Ihre Systeme und Nachrichtenflüsse – siehe unsere Arbeitsweise.

Muss ich selbst EDI-Software anschaffen?

Nein. Wir übernehmen die Übersetzung und die Verbindung zu Ihren Partnern. Ihr TMS muss nur Aufträge einlesen und Statusmeldungen ausgeben können – das können die meisten Softwarepakete.

Mein Kunde verlangt AS2. Was bedeutet das?

AS2 ist ein sicheres Verfahren, um EDI-Nachrichten über das Internet zu senden – mit Zertifikaten und einer Empfangsbestätigung je Nachricht. Wir richten die AS2-Verbindung zu Ihrem Kunden ein; Sie selbst müssen dafür nichts aufsetzen. Siehe auch EDI-Glossar.

Was passiert, wenn eine Nachricht fehlerhaft ist?

Eine fehlerhafte Nachricht wird angehalten und gemeldet, statt halb verarbeitet zu werden. Meist sehen wir das früher als Ihr Disponent und lösen es mit Ihnen oder mit dem Partner.

Möchten Sie Ihre EDI-Nachrichten automatisieren?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Gemeinsam sehen wir uns Ihre Systeme und Partner an und klären, was eine Schnittstelle Ihnen bringt.