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TMS & WMS verbinden

TMS und WMS verbinden – und Ihre Transportunternehmen gleich mit

Ihr Lager und Ihr Transport laufen in zwei Systemen. Wir verbinden Ihr TMS mit Ihrem WMS und binden Ihr WMS an Ihre Transportunternehmen an – damit Sendungen, Disposition, Statusmeldungen und Bestände automatisch fließen statt per E-Mail und Abtippen.

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Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das Lager ist fertig, aber das TMS weiß es noch nicht

In vielen Logistikunternehmen steht das WMS neben dem TMS – mit einem Menschen dazwischen. Ein Auftrag ist kommissioniert und verpackt, danach tippt jemand Packstücke, Gewichte und Lieferadresse noch einmal ins Transportsystem. Oder das Lager schickt jeden Nachmittag zur gleichen Zeit eine Excel-Liste an die Disposition.

In die andere Richtung ist es genauso. Der Disponent weiß, welche Tour wann an welchem Tor steht, doch das Lager erfährt es per Telefon. Und sobald die Sendung unterwegs ist, landen Statusmeldungen und unterschriebener Frachtbrief im TMS, während der Kunde im WMS oder in seinem Portal nach seinem Auftrag schaut.

Eine Schnittstelle zwischen WMS und TMS nimmt Ihnen diese Handarbeit ab. Sie arbeiten weiter mit der Software, die Sie kennen. Wir sorgen dafür, dass sich die Systeme verstehen – und dass auch Ihre Transportunternehmen und Kunden am selben Datenfluss hängen.

WMS-Anbindung an Transportunternehmen

WMS-Anbindung an Transportunternehmen: Sendungen automatisch angemeldet

Mit einer WMS-Anbindung an Ihre Transportunternehmen wird eine Sendung beim Abschluss im Lager automatisch beim richtigen Transportunternehmen angemeldet: Packstücke, Gewichte, Maße und Lieferadresse gehen mit. Versandetiketten und Sendungsnummern kommen ins WMS zurück, später auch die Statusmeldungen und der unterschriebene Abliefernachweis (POD) oder die e-CMR. Niemand muss sich mehr im Portal jedes einzelnen Transportunternehmens anmelden.

Arbeiten Sie mit mehreren Transportunternehmen, binden wir jedes so an, wie es das selbst unterstützt: per EDI, API, Portal oder notfalls per E-Mail. Im WMS sieht es für Ihre Mitarbeiter immer gleich aus. Disponieren Sie Touren in einem TMS und vergeben sie an Subunternehmer, lesen Sie weiter unter Anbindung von Transportunternehmen und Subunternehmern aus Ihrem TMS.

Was hin und her geht

Integration von TMS und WMS: welche Daten hin und her fließen

Eine Integration von TMS und WMS ist keine einzelne Verbindung, sondern eine Reihe fester Datenflüsse. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, wie Lager und Transport bei Ihnen zusammenarbeiten. Die gängigsten sind:

Aufträge und Sendungen: WMS → TMS

Sobald ein Auftrag versandbereit ist, geht die Sendung automatisch ans TMS: Packstücke, Gewichte, Maße, Lieferadresse, Lade- und Entladezeitfenster sowie Besonderheiten wie ADR oder eine Ladebordwand. Der Disponent sieht sie sofort auf der Plantafel.

Disposition: TMS → WMS

Die Planung geht zurück ins Lager: welche Tour, welche Uhrzeit, welches Tor und in welcher Ladereihenfolge. So kommissioniert das Lager in der Reihenfolge, in der der Lkw beladen wird – nicht in der Reihenfolge des Auftragseingangs.

Anmelden: WMS → Transportunternehmen

Fahren Sie nicht alles selbst, meldet das WMS die Sendung direkt beim Transportunternehmen an. Versandetiketten und Sendungsnummern kommen ins WMS zurück, ohne dass sich jemand im Portal des Transportunternehmens anmelden muss.

Statusmeldungen und POD: zurück an WMS und Kunde

Unterwegs, geladen, zugestellt, abgelehnt: Die Statusmeldungen und der unterschriebene Abliefernachweis (POD) oder die e-CMR kommen automatisch zum Auftrag zurück. Ihr Kunde sieht denselben Status in seinem eigenen System oder Portal.

Bestand: WMS → Kunde, Onlineshop oder ERP

Bestände und Bestandsbewegungen gehen automatisch an die Systeme Ihrer Kunden. Für einen Logistikdienstleister ist das oft der Datenfluss, nach dem Kunden als Erstes fragen.

Wareneingang: Kunde → WMS

Avise (ASN) für eingehende Ware liegen im WMS bereit, bevor der Lkw am Tor steht, und die Eingangsbestätigung geht automatisch zurück.

Die Wahl

Ein integriertes WMS/TMS-Paket oder zwei Systeme verbinden?

Für die meisten Unternehmen, die bereits ein funktionierendes WMS und ein funktionierendes TMS haben, ist die Anbindung der schnellere und günstigere Weg. Der Umstieg auf ein integriertes Paket bedeutet: neu einrichten, neu schulen und oft eine Phase, in der zwei Systeme parallel laufen.

Ein integriertes WMS/TMS-Paket kann sinnvoll sein, wenn Sie ohnehin neue Software suchen oder wenn beide Systeme das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Sind Sie mit Ihrer Lagersoftware und Ihrer Dispositionssoftware zufrieden, nimmt eine TMS-WMS-Schnittstelle die Handarbeit dazwischen weg, ohne dass jemand seine Arbeitsweise ändern muss.

  • Verbinden, wenn beide Pakete gut funktionieren und Ihre Leute daran gewöhnt sind.
  • Verbinden, wenn auch Ihre Kunden oder Transportunternehmen an denselben Datenfluss angeschlossen werden sollen.
  • Ein Paket in Betracht ziehen, wenn Sie beide Systeme ohnehin ersetzen wollen.
Zwei Beispiele

So sieht eine WMS-TMS-Schnittstelle in der Praxis aus

Boltrics 3PL Dynamics an das TMS Ihres Transportunternehmens

Ein Logistikdienstleister steuert sein Lager mit Boltrics 3PL Dynamics und vergibt den Transport an ein Transportunternehmen. Schnittstellen zu 3PL Dynamics laufen über den DataHub von Boltrics selbst. Wir liefern die Nachrichten an den DataHub, holen sie dort ab und bauen die Seite des Transportunternehmens.

  1. 01

    Ein Auslagerungsauftrag wird in 3PL Dynamics fertiggemeldet, und der DataHub stellt dafür eine Transportnachricht bereit.

  2. 02

    Wir übersetzen diese Nachricht in das Format des Transportunternehmens, etwa eine IFTMIN oder einen Auftrag in der API seines TMS, und leiten sie weiter.

  3. 03

    Die Statusmeldungen des Transportunternehmens kommen zurück und werden für den DataHub übersetzt, sodass der Auftrag in 3PL Dynamics aktualisiert wird.

Mehr dazu auf der Seite Boltrics Schnittstelle.

Picqer an Ihr TMS

Ein Großhändler kommissioniert in Picqer und liefert mit eigenem Fuhrpark aus, der im TMS disponiert wird.

  1. 01

    Sobald in Picqer eine Sendung angelegt wird, meldet Picqer das sofort per Webhook. Es muss nichts abgefragt werden.

  2. 02

    Wir holen Adress- und Packstückdaten ab und legen die Sendung als Auftrag im TMS an, mit der richtigen Anzahl Packstücke und dem Gewicht.

  3. 03

    Das TMS plant die Tour. Die Daten zur Sendungsverfolgung gehen zurück an die Sendung in Picqer, sodass der Kundenservice sie dort sieht.

Mehr dazu auf der Seite Picqer Schnittstelle.

Vorgehen und Projektdauer

Ein Datenfluss nach dem anderen – zuerst dort, wo die meiste Zeit verloren geht

Wir binden nicht alles auf einmal an. Wir beginnen mit dem Datenfluss, der heute die meiste Handarbeit kostet – meist die Sendung vom WMS ans TMS. Die weiteren Datenflüsse gehen schneller, weil die Basis dann schon steht.

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Wir erfassen, welche Systeme es gibt, welche Datenflüsse Sie automatisieren wollen und welche Anbindungsmöglichkeiten jedes Paket bietet: API, Webhooks, Dateiaustausch oder EDI.

  2. 02

    Mapping

    Wir legen fest, welches Feld im WMS zu welchem Feld im TMS gehört: Verpackungseinheiten, Adresscodes, Servicearten und Referenzen. Wird das nicht sauber gemacht, scheitern Schnittstellen später genau daran.

  3. 03

    Entwicklung und Test mit echten Aufträgen

    Wir testen mit Aufträgen aus Ihrer eigenen Umgebung, nicht mit Beispieldateien. Abweichungen beheben wir, bevor etwas live geht.

  4. 04

    Go-live und Betreuung

    Nach dem Go-live überwachen wir die Schnittstelle. Bleibt eine Nachricht hängen, sehen wir das meist früher als Ihr Disponent.

Wie lange es dauert, hängt vom Umfang ab: Eine einfache Anbindung über eine Standard-API ist in wenigen Wochen möglich, größere Projekte dauern im Schnitt 1 bis 3 Monate. Außerdem spielt eine Rolle, wie schnell Testdaten vorliegen. Siehe auch unsere Arbeitsweise.

Was Sie von uns erwarten können

  • Standardschnittstellen je Softwarepaket
  • Schnelle, planbare Einführung
  • Betreuung & Überwachung inklusive
  • Individuelle Entwicklung, wo nötig
  • EDI, API und Dateiaustausch
  • Ein Ansprechpartner für alle Datenflüsse
Ergebnis

Sie arbeiten weiter mit der Software, die Sie kennen – wir sorgen dafür, dass sie fehlerfrei mit dem Rest der Lieferkette kommuniziert.

Häufige Fragen

TMS- & WMS-Schnittstellen kurz erklärt

Welche TMS- und WMS-Softwarepakete binden Sie an?

Unter anderem Mendrix, Transpas und Qargo als TMS, Boltrics und Picqer als WMS sowie Smartroute für die Tourenplanung. Weitere Softwarepakete binden wir auf Anfrage an.

Muss ich auf andere Software umsteigen?

Nein. Sie arbeiten weiter mit Ihren bisherigen Systemen; wir bauen nur die Schnittstellen drumherum.

Mein WMS hat keine API. Geht es trotzdem?

Meistens ja. Viele Softwarepakete können Dateien exportieren und importieren, etwa CSV oder XML per SFTP. Das ist weniger direkt als eine API, funktioniert für Sendungen und Statusmeldungen aber gut.

Binden Sie mein WMS auch an meine Transportunternehmen an?

Ja, das ist die oben beschriebene WMS-Anbindung an Transportunternehmen: Sendungen werden automatisch angemeldet, und Statusmeldungen und Abliefernachweise kommen automatisch ins WMS zurück. Disponieren Sie in einem TMS und vergeben Touren an Subunternehmer, siehe Anbindung von Transportunternehmen und Subunternehmern.

Wie lange dauert es, TMS und WMS zu verbinden?

Das hängt vom Umfang ab: Eine einfache Anbindung über eine Standard-API ist in wenigen Wochen möglich, größere Projekte dauern im Schnitt 1 bis 3 Monate.

Binden Sie auch einen Onlineshop oder ein ERP an das WMS oder TMS an?

Ja. Zum Beispiel WooCommerce, Shopify, Magento, Lightspeed, Exact, AFAS, Odoo oder SAP Business One. Nahezu jedes System mit einer API oder einem Export lässt sich anbinden. Liefern Sie mit eigenem Fuhrpark selbst aus, siehe auch Smartroute an Ihren Onlineshop anbinden.

Binden Sie per EDI und per API an?

Ja, je nachdem, was Ihr Softwarepaket und Ihre Partner unterstützen. Siehe EDI und API.

Wer betreut die Schnittstelle nach dem Go-live?

Das übernehmen wir. Wir überwachen die Datenflüsse, beheben Störungen und passen die Schnittstelle an, wenn eines der Softwarepakete ein Update bekommt.

Binden wir auch Ihr Softwarepaket an?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Gemeinsam sehen wir uns Ihre Systeme an und klären, was eine Schnittstelle Ihnen bringt.